Kai Karl setzt auf Erfahrung und konkrete Impulse für Suderburg
Bei der Podiumsdiskussion zur Wahl des Samtgemeindebürgermeisters in Suderburg hat Kai Karl deutlich gemacht: Die Samtgemeinde braucht angesichts knapper Kassen keine Politik des Stillstands, sondern einen erfahrenen Verwaltungsfachmann mit Ideen, klaren Prioritäten und dem Willen, Dinge anzupacken.
Vor mehr als 130 Zuhörern diskutierte der parteilose Kandidat Kai Karl mit Amtsinhaber Wolf-Dietrich Marwede und Melanie Lehsten über die Zukunft der Samtgemeinde. Karl, der von SPD und WSL unterstützt wird, brachte dabei vor allem seine langjährige Erfahrung aus der Kreisverwaltung Uelzen ein. Seit 2003 arbeitet der 55-Jährige in unterschiedlichen Funktionen beim Landkreis und ist heute stellvertretender Leiter des Straßenverkehrsamtes.
„Ich habe einen Blick in die Verwaltung, der deutlich tiefer geht. Und ich habe Einblicke in die Wirtschaft“, erklärte Karl. Diese Verbindung aus Verwaltungskenntnis und wirtschaftlichem Verständnis wolle er für Suderburg nutzen.
Investieren statt verwalten
Für Kai Karl gehören eine solide Haushaltsführung und notwendige Zukunftsinvestitionen zusammen. Der hohe Schuldenstand dürfe nicht dazu führen, dass die Samtgemeinde wichtige Aufgaben aufschiebe oder auf Entwicklungschancen verzichte. Gerade jetzt müsse Suderburg attraktiv bleiben — für Familien, Unternehmen und Menschen, die vor Ort leben und arbeiten möchten.
Besonders wichtig seien für Karl die Ausgestaltung des Ganztagsbetriebs an den Grundschulen, bezahlbarer Wohnraum, eine verlässliche ärztliche Versorgung sowie eine stärkere Wirtschaftsförderung. Den bisherigen Haushaltsansatz von nur 5.800 Euro für Wirtschaftsförderung hält er für deutlich zu gering.
„Damit kann die Samtgemeinde nicht viel bewegen. Wir müssen ins Handeln kommen“, machte Karl deutlich. Sein Ziel: bessere Rahmenbedingungen für bestehende Betriebe schaffen, neue Investoren gewinnen und damit Arbeitsplätze sowie Lebensqualität vor Ort sichern.
Starke Vereine und Feuerwehren
Auch bei den freiwilligen Leistungen zeigte Kai Karl eine klare Haltung: Unterstützungen für Vereine dürfen nicht gekürzt werden. Vereine seien ein zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenhalts in den Ortschaften der Samtgemeinde.
Ebenso stellte er sich hinter die Freiwilligen Feuerwehren. Sie seien nicht nur für den alltäglichen Brandschutz unverzichtbar, sondern erfüllten auch zentrale Aufgaben im Katastrophenschutz. Eine moderne Ausstattung, leistungsfähige Fahrzeuge und gute Gerätehäuser seien deshalb keine freiwillige Zugabe, sondern eine notwendige Investition in die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger.
Faire Lösung bei Straßenausbaukosten
Bei den Straßenausbaubeiträgen sprach sich Kai Karl für eine gerechtere Regelung aus. Die bisherigen Beiträge bedeuteten für einzelne Anlieger oftmals eine erhebliche finanzielle Belastung und führten zu einer Ungleichbehandlung. Die Kosten für notwendige Straßensanierungen sollten daher solidarischer verteilt werden.
Karl machte zugleich deutlich, dass eine Abschaffung nicht von heute auf morgen gelingen werde. Gerade deshalb brauche es eine realistische, rechtssichere und finanziell tragfähige Lösung — statt bloßer Versprechungen.
Mit seiner langjährigen Verwaltungserfahrung, seinem Blick für wirtschaftliche Entwicklung und seinem klaren Anspruch, Suderburg aktiv voranzubringen, präsentierte sich Kai Karl bei der Diskussion als Kandidat für einen modernen, handlungsfähigen und bürgernahen Kurs der Samtgemeinde.